Gaishöll Wasserfälle Sasbachwalden

Die Gaishöll-Wasserfälle liegen in einer wildromantischen Schlucht mit riesigen Felsen und Findlingen bei Sasbachwalden/Nordschwarzwald. Dort erwandert man das Wasserfallgebiet bei einem Höhenunterschied von rund 200 Metern über 13 Brücken und 225 Stufen auf einem knappen Kilometer. Aus geologischer Sicht ist die Gaishölle ein Talabschnitt des Brandbachs, der sich hier ein tiefes Kerbtal im Granit mit großen Blockanhäufungen schuf.
Der Weg ist absolut familienfreundlich. Große und kleine Kinder haben Spaß und bei schönem Wetter lockt das Wasser zu einer Abkühlung. Es gibt sogar eine Kneipp-Tretstelle.

Unterhalb des Wasserfalls gibt es ausreichend Parkplätze bei dem Gaishöll-Ferienpark. Man kann die Wasserfälle hoch laufen und oben im kinderfreundlichen Gasthaus Bischenberg eine Rast einlegen. Dort gibt es warme Speisen, Kuchen und gratis einen tollen Ausblick auf die Rheinebene. Anschließend geht es entweder wieder am Wasserfall herunter oder man nimmt einen anderen der zahlreichen Wanderwege, mit denen man die Tour beliebig verlängern kann.

Es gibt auch einen Rundweg (pdf-Download) mit 5 km Länge. Wer eine größere Runde planen möchte, kann den Genießerpfad “Alde Gott Panaoramarunde” laufen.

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Gertelbach Wasserfälle in Bühlertal

Der Gertelbach Wasserfall ist Startpunkt des Gertelbach-Rundwegs. Dieser Rundweg zählt zu den schönsten Rundwanderungen in der Ferienregion und sollte von keinem Urlauber verpasst werden. Beeindruckende Wasserkaskaden wechseln mit imposanten Felsformationen, und unterwegs warten immer wieder herrliche Ausblicke über Bühlertal und die Vorgebirgslandschaft bis weit ins Rheintal hinaus. Vom Wanderparkplatz in Bühlertal-Obertal aus führt der Weg zum Haus Gertelbach, dem unteren Ende der Gertelbach-Wasserfälle. Ab hier folgt der Weg aufsteigend stets eng dem Wasserlauf durch die Gertelbach-Schlucht, führt mal links, mal rechts am Wasser entlang, verbunden durch zahlreiche Stege und Brücken. Zwischendurch helfen Steintreppen beim Aufstieg. Ruhebänke laden immer wieder zum Verweilen und Betrachten der natürlichen Wasserspiele ein. Bei der Gertelbach-Hütte angekommen, bietet das über mehrere Kaskaden nahezu 70 m tief fallende Wasser ein imposantes Naturschauspiel. Das Video zeigt den unteren Teil der Wasserfälle. Immer wieder bin ich mit meinen Kindern hier. Zu jeder Jahreszeit ist es schön. Im Sommer baden meine Kinder sogar in den verschiedenen Becken, in der kälteren Jahreszeit kann man toll klettern.

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Geocaching im Schwarzwald

Geocaching ist eine Schatzsuche in der Natur. Spieler dieses Spieles versuchen, versteckte Behälter, Geocaches genannt, mithilfe eines Smartphone oder GPS-Gerätes zu finden und anschließend ihre Erfahrungen online zu teilen.
Über 2 Mio. Geocaches sind weltweit versteckt. Wo es Geocaches im Schwarzwald gibt, erfährt man auf Geocaching.com. Eine kostenlose Anmeldung ist erforderlich und einfach erledigt.
Beim Cachen geht es nicht nur darum, ein Versteck zu finden oder eine Aufgabe zu lösen, sondern auch darum, die schönsten Flecken der Umgebung zu entdecken. Viele Geocaches sind perfekte Reiseführer durch den Schwarzwald.
Gleichzeitig sind sie ein Spaß für die ganze Familie. Mit dem Ziel einen Schatz zu finden, wandern auch Kinder gern und ausdauernd.

Die Jagd nach den kleinen Schätzen führt einen häufig auch an entlegene oder fast vergessene Orte oder an solche mit besonderer Ausstrahlung, die sonst in keinem Führer zu finden sind. Je nach Kondition und Erfahrung kann man sich unterschiedliche Schwierigkeitsstufen heraus suchen.
Häufig gibt es Gegenstände zum Tauschen in den Behältern, um den Spaß am Cachen noch zu erhöhen. Wer etwas aus dem Behälter heraus nimmt, legt etwas anderes, was er mitgebracht hat, hinein. Etwas besonderes sind Geocoins und Travel Bugs, die von Cache zu Cache getragen werden, häufig mit einem bestimmten Ziel auf der Welt. Wieviel tausend Kilometer sie schon gewandert sind, und wo sie schon überall waren, kann man im Internet verfolgen.
Ein informatives Blog zum Cachen im Schwarzwald und der Rheinebene findet man unter www.badengeocaching.de

Wer kein GPS Gerät hat, kann sich in einigen Touristinfos diese Geräte tageweise leihen. Einige Gemeinden haben sogar Geocaching als Attraktion in das Urlaubsangebot aufgenommen und halten Informationen über die Geocaches in ihrer Gegend bereit. Hier zum Beispiel die Gemeinde Bühlertal.

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Altes Schloss Baden-Baden

Vom Kurpark in Baden-Baden aus führt eine schöne Wanderung zum Schloss Hohenbaden, das die meisten einfach nur Altes Schloss; nennen. Dort wohnten einst die Markgrafen von Baden. Es steht am Westhang des Battert-Felsens über der Stadt und wurde 1102 gebaut.

Das alte Schloss ist ein sehr gutes Ausflugsziel für die ganze Familie. Man kann mit dem Auto bis zum Schloss hoch fahren, schöner ist es jedoch, das Auto etwas weiter unten stehen zu lassen, zum Beispiel auf der Straße “am Hungerberg” beim Kurpark. Von dort kann man auf den gut beschilderten Wegen hoch wandern. Einen Abstecher kann man dabei zur Sophienhöhe machen, von der aus man einen ersten Blick auf die Stadt hat.
Im Schloss können Kinder herum laufen und die vielen Ecken, Kämmerchen und Türme auf vielen Treppen erkunden, während Opa und Oma im Cafe des Schlosses ein Stück Schwarzwälder oder anderen Kuchen genießen.
Es lohnt sich, vom Schloss aus noch bis zur Ritterplatte zu laufen. Ein kurzer Anstieg führt hier hin und belohnt mit einem Blick auf das Schloss vor der Rheinebene. Geocacher können sich an dieser Stelle auf die Suche nach einem Cache machen. Wer noch mehr wandern möchte, nutzt den Rundweg um den Battertfelsen. Eine tolle Felsenlandschaft, die auch Kletterer anlockt.

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Verbrannte Felsen und Wolfsschlucht bei Baden-Baden

Eine Wanderung zwischen Baden-Baden und Gaggenau, entlang der Wolfsschlucht zum “verbrannten Felsen” mit der Lukas-Hütte und weiter zur Ruine Eberstein. Für die Geologen unter den Lesern: Der Verbrannte Felsen baut sich aus horizontal gelagerten Schichten des Oberen Rotliegenden auf.
Der Fels hat die Form eines Schiffbugs und ist durch senkrechte Klüfte in einzelne Blöcke zerlegt. In den durch Verwitterung ausgewaschenen Hohlräumen wachsen Bäume.
Wer einer Beschilderung folgen möchte, kann den 10 Kilometer langen Premiumweg “Ebersteinburg-Rundweg” nehmen, der hier vorbei führt. Dieser Weg führt auch am alten Schloss entlang. Die Lukashütte bietet eine hervorragende Möglichkeit für eine Rast, die wir auch genutzt haben, wie ihr im Video sehen könnt.
Wem aber nach guter Küche ist oder einem kühlen Bier, läuft noch weiter zur Burg Alt-Eberstein.

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